“You can’t just sit there and navel-gaze while the world is going up in flames”. Memoirs
in German:
"Während die Welt brennt, kann man nicht dasitzen und seinen Nabel betrachten". Erinnerungen
"Während die Welt brennt, kann man nicht dasitzen und seinen Nabel betrachten". Erinnerungen
Project
Description
Marie Langer (1910 in Vienna–1987 in Buenos Aires) was an Austrian doctor and psychoanalyst. In 1933, she joined the Communist Party of Austria, which was banned shortly afterwards; in 1935, she completed her medical studies and worked in the women’s ward of a psychiatric clinic. In 1936, she participated in the Spanish Civil War alongside her future husband, Max Langer; they married in 1939 and moved to Uruguay, then to Argentina in 1942. There, Marie Langer worked as a psychoanalyst and remained politically active. In 1974, she was forced to leave Argentina because her name appeared on the death lists of the Alianza Anticomunista Argentina. She went first to Mexico, and later to Nicaragua, where she continued to work as an psychoanalyst. In her memoirs, edited by Ulrike Schmitzer, Marie Langer recounts in a captivating manner, drawing on numerous anecdotes, her childhood and youth in Vienna, her family, her career as a doctor and analyst, her political activism, and her arrival in Latin America.
in German:
Marie Langer (1910 in Wien–1987 in Buenos Aires) war eine österreichische Ärztin und Psychoanalytikerin. 1933 wurde sie Mitglied der bald darauf verbotenen Kommunistischen Partei Österreichs, 1935 schloss sie ihr Medizinstudium ab und arbeitete in der Frauenabteilung einer psychiatrischen Klinik. 1936 engagierte sie sich mit ihrem späteren Ehemann Max Langer im Spanischen Bürgerkrieg, 1939 heirateten sie und gingen nach Uruguay, 1942 nach Argentinien. Dort arbeitete Marie Langer als Psychoanalytikerin und engagierte sich weiterhin politisch. 1974 musste sie Argentinien verlassen, weil ihr Name auf den Todeslisten der Alianza Anticomunista Argentinia stand. Zunächst ging sie nach Mexiko, später nach Nicaragua, wo sie weiterhin als Analytikerin tätig war. Fesselnd und anhand zahlreicher Anekdoten plaudert Marie Langer in ihren „Erinnerungen“, herausgegeben von Ulrike Schmitzer, über ihre Kindheit und Jugend in Wien, ihre Familie, ihren Werdegang als Ärztin und Analytikerin, das politische Engagement und ihr Ankommen in Lateinamerika.
in German:
Marie Langer (1910 in Wien–1987 in Buenos Aires) war eine österreichische Ärztin und Psychoanalytikerin. 1933 wurde sie Mitglied der bald darauf verbotenen Kommunistischen Partei Österreichs, 1935 schloss sie ihr Medizinstudium ab und arbeitete in der Frauenabteilung einer psychiatrischen Klinik. 1936 engagierte sie sich mit ihrem späteren Ehemann Max Langer im Spanischen Bürgerkrieg, 1939 heirateten sie und gingen nach Uruguay, 1942 nach Argentinien. Dort arbeitete Marie Langer als Psychoanalytikerin und engagierte sich weiterhin politisch. 1974 musste sie Argentinien verlassen, weil ihr Name auf den Todeslisten der Alianza Anticomunista Argentinia stand. Zunächst ging sie nach Mexiko, später nach Nicaragua, wo sie weiterhin als Analytikerin tätig war. Fesselnd und anhand zahlreicher Anekdoten plaudert Marie Langer in ihren „Erinnerungen“, herausgegeben von Ulrike Schmitzer, über ihre Kindheit und Jugend in Wien, ihre Familie, ihren Werdegang als Ärztin und Analytikerin, das politische Engagement und ihr Ankommen in Lateinamerika.
Projectwebsite
Applicant
Literaturverlag Poll GmbH (Edition Atelier)
Website
Location
Austria
Approved
18 May 2026
Category
book
Type
Commemoration / remembrance
Funding
National Fund budget
Please note
The project contents and descriptions are based primarily on the submissions of the project applicants. These submissions are edited for publication and translated into English. Although it is subjected to rigorous checks, the National Fund does not guarantee the accuracy or completeness of the information provided.