Jewish Life in Vienna-Landstraße
in German:
Jüdisches Leben in Wien-Landstraße
Jüdisches Leben in Wien-Landstraße
Project
Description
At the time of Austria’s “Anschluss” to the German Reich, just under 13,000 people of the Jewish faith lived in Vienna-Landstraße, as well as numerous people of Jewish origin who had officially left the Jewish Community and, in some cases, converted to Christianity.
Many of the Jews living in Landstraße came from the eastern regions of the Habsburg Monarchy; they formed a diverse group in religious, social and political terms. The Weißgerber quarter had the largest Jewish population, whilst upper-middle-class families tended to live in the Arenberg quarter and the ‘diplomatic quarter’ around Rennweg. Whether strictly religious, Zionist, non-denominational or baptised – after March 1938, they were all subjected to systematic dispossession, expulsion and extermination on account of their Jewish heritage, with assimilation offering no protection whatsoever against persecution.
in German:
In Wien-Landstraße lebten zur Zeit des „Anschlusses“ Österreichs an das Deutsche Reich knapp 13.000 Menschen jüdischer Konfession wie auch zahlreiche Personen jüdischer Herkunft, die aus der Israelitischen Kultusgemeinde ausgetreten und zum Teil zum Christentum konvertiert waren. Viele Landstraßer Jüdinnen und Juden stammten aus den östlichen Gebieten der Habsburger Monarchie, sie bildeten religiös, sozial und politisch eine heterogene Gruppe. Den größten jüdischen Bevölkerungsanteil wies das Weißgerber Viertel auf, großbürgerliche Familien wohnten bevorzugt im Arenbergviertel und im „Diplomatenviertel“ rund um den Rennweg. Ob streng religiös, zionistisch, konfessionslos oder getauft – sie alle waren nach dem März 1938 aufgrund ihrer jüdischen Herkunft der systematischen Beraubung, Vertreibung und Vernichtung preisgegeben, wobei auch Assimilation in keiner Weise vor der Verfolgung schützte.
in German:
In Wien-Landstraße lebten zur Zeit des „Anschlusses“ Österreichs an das Deutsche Reich knapp 13.000 Menschen jüdischer Konfession wie auch zahlreiche Personen jüdischer Herkunft, die aus der Israelitischen Kultusgemeinde ausgetreten und zum Teil zum Christentum konvertiert waren. Viele Landstraßer Jüdinnen und Juden stammten aus den östlichen Gebieten der Habsburger Monarchie, sie bildeten religiös, sozial und politisch eine heterogene Gruppe. Den größten jüdischen Bevölkerungsanteil wies das Weißgerber Viertel auf, großbürgerliche Familien wohnten bevorzugt im Arenbergviertel und im „Diplomatenviertel“ rund um den Rennweg. Ob streng religiös, zionistisch, konfessionslos oder getauft – sie alle waren nach dem März 1938 aufgrund ihrer jüdischen Herkunft der systematischen Beraubung, Vertreibung und Vernichtung preisgegeben, wobei auch Assimilation in keiner Weise vor der Verfolgung schützte.
Applicant
Mandelbaum Verlag eG
Website
Location
Austria
|
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Approved
18 May 2026
Category
book
Type
Commemoration / remembrance
Funding
National Fund budget
Please note
The project contents and descriptions are based primarily on the submissions of the project applicants. These submissions are edited for publication and translated into English. Although it is subjected to rigorous checks, the National Fund does not guarantee the accuracy or completeness of the information provided.