Luise, Licht und Schatten – Die Filmpionierin Luise Kolm-Fleck - Uli Jürgens

Projekt

 

AntragstellerInnen

Mandelbaum Verlag

Schwerpunkt

Gedenken / Erinnern

Kategorie

Buchprojekt

Beschluss

19.11.2018

Fördermittel

Nationalfonds-Budget

Ort

Österreich

Beschreibung

Diese Publikation handelt von der Filmpionierin Luise Kolm-Fleck, die am 01.08.1873 in Wien geboren und am 15.03.1950 in Wien verstorben ist. Sie war nach der Französin Alice-Guy-Blache die zweite Filmregisseurin der Welt. Ihr Leben ist verwoben mit der österreichischen Geschichte, vom Kaiserreich über die schwierigen Zwischenkriegsjahre bis zur nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Luise Kolm-Flecks Arbeit war geprägt von der engen Zusammenarbeit mit jüdischen Filmschaffenden, etwa beim Film „der Pfarrer von Kirchfeld“ aus dem Jahr 1937, dem letzten unabhängigen österreichischen Film vor dem Anschluss, und vor allem von ihrer (zweiten) Ehe mit dem jüdischen Kameramann Jakob Fleck, mit dem sie gemeinsam als Regie-Paar im deutschsprachigen Raum bekannt wurde, und mit dem sie 1938 aus Österreich nach Shanghai ins Exil ging. Auch dort war das Ehepaar filmisch tätig, es entstand der einzige österreichische-chinesische Film vor der Gründung der Volksrepublik China. Luise Kolm-Flecks Leben gilt als Sinnbild für die Entwicklung des Kinos im Allgemeinen, des deutsch-österreichischen Filmgeschehens im Besonderen und der Vertreibung von KünstlerInnen zur Zeit des Nationalsozialismus.

Website

Hinweis

Inhalt und Beschreibung der Projekte basieren grundsätzlich auf Angaben der jeweiligen AntragstellerInnen. Diese werden vom Nationalfonds für die Veröffentlichung auf der Website redigiert und anschließend ins Englische übersetzt. Trotz sorgfältiger Prüfung kann keine Garantie für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Daten übernommen werden.