Eine ungewöhnliche Odyssee von Wien nach Menton

Projekt

 

AntragstellerInnen

Theodor Kramer Gesellschaft

Schwerpunkt

Gedenken / Erinnern

Kategorie

Buchprojekt

Beschluss

19.11.2018

Fördermittel

Nationalfonds-Budget

Ort

Österreich

Beschreibung

Der Autor, Herbert Traube wurde am 15.07.1924 in Wien geboren. Er konnte nach dem Einmarsch der Deutschen in Österreich flüchten, wobei er zuallererst nach Belgien ging. Von dort floh er noch am 10.05.1940 nach Frankreich, wo er im Lager von Gurs interniert wurde. Im März 1941 kam Herbert Traube in das Lager von Rivesaltes. In Folge schloss er sich der Widerstandsgruppe American Friends Service Committee an. Im August 1942 wurde er erneut verhaftet. Er erkrankte im Lager von Milles und konnte beim Transport nach Rivesaltes aus dem Zug entkommen. In Marseille nahm er mithilfe von M. Champenois, den er von der Widerstandsgruppe kannte, eine falsche Identität an. Danach ging er zur Fremdenlegion. Nach vielen Stationen in Nordafrika und Indochina erlebte er das Kriegsende nach einem Fußmarsch über den Arlberg in Österreich. Nach einer beruflichen Karriere als Ingenieur zog Herbert Traube nach Menton, wo er 19 Jahre als Gemeinderat und Bürgermeisterstellvertreter tätig war.

Website

Hinweis

Inhalt und Beschreibung der Projekte basieren grundsätzlich auf Angaben der jeweiligen AntragstellerInnen. Diese werden vom Nationalfonds für die Veröffentlichung auf der Website redigiert und anschließend ins Englische übersetzt. Trotz sorgfältiger Prüfung kann keine Garantie für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Daten übernommen werden.