Diagnose: unbrauchbar. „Euthanasie“ im Nationalsozialismus

Projekt

 

AntragstellerInnen

Volkmar Geiblinger Filmproduktion

Schwerpunkt

Gedenken / Erinnern

Kategorie

Filmprojekt

Beschluss

19.11.2018

Fördermittel

Nationalfonds-Budget

Ort

Österreich

Beschreibung

Das Ziel des Projekts ist eine 45-minütige TV-Dokumentation zum Thema „Euthanasie“ im Nationalsozialismus mit Schwerpunkt auf den beiden österreichischen Anstalten am Spiegelgrund und am Schloss Hartheim. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung des Tötungssystems, das in späterer Folge in den nationalsozialistischen Vernichtungslagern fortgeführt wurde. Was mit harmlosen Körper-Vermessungen begann, entwickelte sich über Experimente an Kranken hin zur gezielten Tötung „unbrauchbaren“ Lebens. Krankenhausbetten, Personal und Medikamente wurden für andere Personen gebraucht, Waisen, Alkoholkranke, schwererziehbare Jugendliche, Frauen und Männer mit Behinderungen – sie alle erbrachten keine Leistung für den NS-Staat und wurden daher ausgesondert. Einschätzungen und wissenschaftliche Details von ExpertInnen ergeben gemeinsam mit berührenden Einzelschicksalen ein Gesamtbild der Tötungsmaschinerie und stellen sie in den zeithistorischen Kontext. Gedreht wird an Originalschauplätzen.

Website

Hinweis

Inhalt und Beschreibung der Projekte basieren grundsätzlich auf Angaben der jeweiligen AntragstellerInnen. Diese werden vom Nationalfonds für die Veröffentlichung auf der Website redigiert und anschließend ins Englische übersetzt. Trotz sorgfältiger Prüfung kann keine Garantie für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Daten übernommen werden.