Begleitung von Überlebenden der NS-Verfolgung in der letzten Lebensphase. Weiterführung des Projekts für das Jahr 2019

Projekt

 

Beschreibung

Im Rahmen dieses Projektes betreut das Psychosoziale Zentrum ESRA jene heute in Österreich lebenden, hochbetagten Opfer des NS-Regimes, bei denen in ihrer letzten Lebensphase eine schwere chronische oder lebensbedrohende Krankheit auftritt. Viele dieser Überlebenden haben als Folge ihrer schweren Traumatisierung Traumafolgestörungen entwickelt. In dieser an und für sich schon stark belastenden Situation kann beispielsweise allein die Nachricht von einer schweren Erkrankung zu einer massiven existentiellen Krise führen. Die Erkrankung sowie der Sterbeprozess können in vielen Fällen eine Retraumatisierung auslösen. Das Team des Psychosozialen Zentrums ESRA kennt diese PatientInnen in sehr vielen Fällen bereits aus der Zeit vor ihrer schweren Erkrankung und kann so schon bei Eintreffen der Nachricht die PatientInnen entsprechend stützen und in der Therapie auf diese ganz spezielle Symptomatik eingehen. Ganz wichtig ist in diesem Zusammenhang auch die Beratung der Angehörigen.

AntragstellerInnen

ESRA – Psychosoziales Zentrum

Website

Standort

Beschluss

17.06.2019

Kategorie

Soziales Programm

Schwerpunkt

soziale / sozialmedizinische Projekte

Fördermittel

Restmittel gem. § 2b NF-G

Hinweis

Inhalt und Beschreibung der Projekte basieren grundsätzlich auf Angaben der jeweiligen AntragstellerInnen. Diese werden vom Nationalfonds für die Veröffentlichung auf der Website redigiert und anschließend ins Englische übersetzt. Trotz sorgfältiger Prüfung kann keine Garantie für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Daten übernommen werden.