Die drei mit dem Stift. Lily Renée, Bil Spira und Paul Peter Porges

Projekt

 

AntragstellerInnen

Jüdisches Museum der Stadt Wien

Schwerpunkt

Gedenken / Erinnern

Kategorie

Ausstellung

Beschluss

17.06.2019

Fördermittel

Nationalfonds-Budget

Ort

Österreich

Beschreibung

Die drei: Das ist zum einem Lily Renée, geboren 1922; sie entkam nach England und konnte sich in N.Y. als Zeichnerin und Illustratorin verwirklichen. Unter anderem machte sie aus der Comic-Heldin Senorita Rio eine Kämpferin gegen Nazis und andere böse Mächte und wurde damit zur Kultfigur für Generationen von Comicfans. Das ist ferner Wilhelm „Bil“ Spira (1913 bis 1999), Porträtist und Karikaturist, Maler und nicht zuletzt ein begnadeter Fälscher: Unzähligen in Vichy-Frankreich Gestrandeten fertigte er Visa und Pässe für eine Passage in die Freiheit an. Spira überlebte Verrat und Vernichtungslager. Nach dem Krieg konnte er seine Karriere in Paris erfolgreich fortsetzen. Das ist schließlich Paul Peter Porges (1927 bis 2016); als Kind bereits an der Wiener Kunstgewerbeschule, als Halbwüchsiger in der „Kinderrepublik“ und in Internierungslagern in Frankreich, als junger Mann in der Genfer Kunstschule: Mit Mutterwitz und dem Stift in der Hand schaffte er es in die Vereinigten Staaten und dort auf die großen Bühnen für Cartoonisten, allen voran den New Yorker. Das Jüdische Museum Wien zeigt eine repräsentative Auswahl der Arbeiten dieser außergewöhnlichen Künstler – für das österreichische Publikum neu entdeckt.

Website

Hinweis

Inhalt und Beschreibung der Projekte basieren grundsätzlich auf Angaben der jeweiligen AntragstellerInnen. Diese werden vom Nationalfonds für die Veröffentlichung auf der Website redigiert und anschließend ins Englische übersetzt. Trotz sorgfältiger Prüfung kann keine Garantie für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Daten übernommen werden.