„Das Leben könnte gut sein“. Tagebücher 1933 bis 1943 von Ruth Maier - Jan Erik Vold

Projekt

 

Beschreibung

Kaum jemand in Österreich kennt die aus Wien stammende Ruth Maier, deren Tagebücher und Briefe. Nachdem der norwegische Schriftsteller Jan Erik Vold diese erstmals publiziert hatte, wurde das Schicksal des jüdischen Mädchens aus Wien bekannt. Ruth Maier, geboren 1920, hatte gehofft, in Norwegen Zuflucht vor der Verfolgung zu finden, wurde jedoch von Polizisten der Quisling-Regierung ihren Mördern ausgeliefert und somit zu einem Symbol der Kollaboration von Teilen der norwegischen Bevölkerung mit den deutschen Besatzern. Die Tagebücher, die Ruth Maier von 1933 bis 1942 schrieb, bilden ein einzigartiges autobiografisches Zeugnis, das in seiner Vollständigkeit und Unmittelbarkeit zu den bewegenden Dokumenten gehört, die wir von der Verfolgung und Ermordung der europäischen Jüdinnen und Juden besitzen.

AntragstellerInnen

Mandelbaum Verlag

Website

Standort

Beschluss

15.05.2020

Kategorie

Buch

Schwerpunkt

Gedenken / Erinnern

Fördermittel

Nationalfonds-Budget

Hinweis

Inhalt und Beschreibung der Projekte basieren grundsätzlich auf Angaben der jeweiligen AntragstellerInnen. Diese werden vom Nationalfonds für die Veröffentlichung auf der Website redigiert und anschließend ins Englische übersetzt. Trotz sorgfältiger Prüfung kann keine Garantie für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Daten übernommen werden.