Madame D’Oras Tagebücher im französischen Exil - Eva Geber

Projekt

 

Beschreibung

Dora Kallmus (Künstlername Madame D’Ora), geboren am 20.03.1881 in Wien, verstorben am 30.10.1963, war eine österreichische Fotografin. Ziel des Projekts ist die Veröffentlichung ihrer Tagebücher, welche sie in der Zeit des Nationalsozialismus geschrieben hat und die ihre Verzweiflung, ihre Ängste und ihre Einsamkeit zeigen. Es sind erschütternde Zeitzeugnisse eines Menschen auf der Flucht. Nach einer Razzia am 17.07.1942 in Paris ist D’Ora am 2. August in den Süden Frankreichs geflohen. Sie wollte nach Macon, das ihr von früher bekannt war und das von den Deutschen noch nicht besetzt war. Als auch dort die Deutschen einmarschieren, bringen die Franzosen die Flüchtlinge südlicher, nach Lalouvesc, in Sicherheit. Dort bleibt D’Ora bis zum Ende des Krieges. Geplant ist, die Tagebücher und soweit auffindbar D’Oras theoretische Essays, die sie in den letzten Jahren des Verstecks in Südfrankreich geschrieben hat, zu veröffentlichen.

AntragstellerInnen

Mandelbaum Verlag

Website

Standort

Beschluss

15.05.2020

Kategorie

Buch

Schwerpunkt

Gedenken / Erinnern

Fördermittel

Nationalfonds-Budget

Hinweis

Inhalt und Beschreibung der Projekte basieren grundsätzlich auf Angaben der jeweiligen AntragstellerInnen. Diese werden vom Nationalfonds für die Veröffentlichung auf der Website redigiert und anschließend ins Englische übersetzt. Trotz sorgfältiger Prüfung kann keine Garantie für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Daten übernommen werden.