Das Erbe von Herbert C. Kelman Grenzen der interaktiven Konfliktlösung. Theorie und Praxis

Projekt

 

Beschreibung

Professor Herbert Chanoch Kelman gilt als Pionier und Begründer der Friedens- und Konfliktforschung, als wegweisender Sozialpsychologe und als einer der angesehensten Bürger Wiens. Er wurde 1927 in Wien geboren und war zum Zeitpunkt des „Anschlusses“ elf Jahre alt, als er die „Kristallnacht“ miterlebte, an die er sich bis heute lebhaft erinnert. Seine Familie konnte zuerst nach Antwerpen und dann wenige Wochen vor dem Einmarsch der Nazis nach Belgien und in die USA fliehen. Professor Kelman war der erste, der Palästinenser, darunter die PLO, und jüdische Israelis zusammenbrachte, von denen viele hochrangige Beamte waren. Bis heute wird sein Name in der gesamten israelischen und palästinensischen Gesellschaft zutiefst respektiert. Professor Kelmans Arbeit mit Israelis und Palästinensern wird die Ermöglichung des Osloer Friedensprozesses zugeschrieben. Das Buch wird auf die Beiträge und Berichte einer Reihe von Konferenzen zurückgreifen, die im März 2014, September 2015 und März 2017 stattfanden und sich mit der Transformation unlösbarer Konflikte befassten: Perspektiven und Herausforderungen für die interaktive Problemlösung. Die Konferenzen wurden von Herbert C. Kelman durchgeführt. Ziel dieses Projekts ist es, ein überarbeitetes und von ExpertInnen begutachtetes Buch über die Innovationen in der interaktiven Konflikttransformation zu veröffentlichen. Das Buch wird Professor Kelmans wegweisendes und einflussreiches Wort zur Theorie und Praxis der Konfliktlösung bekräftigen. Professor Kelman sieht in diesem Projekt einen passenden Höhepunkt seines Lebenswerkes und stützt sich dabei auf Beiträge seiner vielen ehemaligen StudentInnen und KollegInnen.

AntragstellerInnen

Österreichisches Studienzentrum für Frieden und Konfliktforschung – ÖSFK

Website

Standort

Beschluss

21.12.2020

Kategorie

Buch

Schwerpunkt

Gedenken / Erinnern

Fördermittel

Nationalfonds-Budget

Hinweis

Inhalt und Beschreibung der Projekte basieren grundsätzlich auf Angaben der jeweiligen AntragstellerInnen. Diese werden vom Nationalfonds für die Veröffentlichung auf der Website redigiert und anschließend ins Englische übersetzt. Trotz sorgfältiger Prüfung kann keine Garantie für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Daten übernommen werden.