Das Wiener System der Deportationen. Neue Perspektiven auf Österreich und die Shoah

Projekt

 

Beschreibung

Im Jahr 2021 jährt sich zum 80. Mal der Beginn der großen Deportationen. In den Jahren 1941/42 wurden mehr als 45.000 österreichische Jüdinnen und Juden in 45 Transporten aus Wien deportiert. Der Großteil der über 66.000 österreichischen Shoah-Opfer wurde vom Aspangbahnhof aus in die Ghettos, Vernichtungslager und Mordstätten im Osten gebracht. Aus diesem Anlass erarbeitet ein Projektteam die Wanderausstellung „Das Wiener System der Deportationen – Neue Perspektiven auf Österreich und die Shoah“, die im Kulturforum London und weiteren österreichischen Kulturforen sowie in zeitgeschichtlichen Museen und Gedenkstätten gezeigt werden soll. Ziel der Ausstellung ist es, das Wissen um die Verfolgung und Ermordung der österreichischen Jüdinnen und Juden, aber auch über die Mitwirkung österreichischer Täter zu vermitteln. Mit dieser Ausstellung soll auch gezeigt werden, dass das heutige Österreich sich mit seiner NS-Vergangenheit auseinandersetzt, der Opfer gedenkt und sich zur eigenen Mitverantwortung bekennt.

AntragstellerInnen

Österreichische Akademie der Wissenschaften, Institut für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte

Website

Standort

Beschluss

28.06.2021

Kategorie

Ausstellung

Schwerpunkt

Gedenken / Erinnern

Fördermittel

Nationalfonds-Budget

Hinweis

Inhalt und Beschreibung der Projekte basieren grundsätzlich auf Angaben der jeweiligen AntragstellerInnen. Diese werden vom Nationalfonds für die Veröffentlichung auf der Website redigiert und anschließend ins Englische übersetzt. Trotz sorgfältiger Prüfung kann keine Garantie für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Daten übernommen werden.