Stefan Zweig und die musikalische Welt Herausgegeben von Arturo Larcati, Matthew Werley

Projekt

 

Beschreibung

Dieser Band fokussiert unter anderem vor allem auf die politische Bedeutung der Musik im Exil. Ab 1931 arbeitete Stefan Zweig zusammen mit Richard Strauss an einer komischen Oper, ab 1934 befreundete er sich mit Arturo Toscanini. Nach Hitlers Machtübernahme ging Zweig nach England. Er nützte seine Verbindungen, um viele mit ihm befreundeten und ebenfalls vertriebenen MusikerInnen moralisch und vor allem finanziell zu unterstützen. Aus den Briefwechseln von Zweig mit Romain Rolland oder mit der Kritikerin Lavinia Mazzucchetti geht hervor, dass er sich an der Diskussion pro oder contra Wilhelm Furtwängler bzw. Richard Strauss beteiligte, denen vorgeworfen wurde, sich mit den Nazis zu arrangieren. Der Briefaustausch mit jüdischen Musikern oder Komponisten verdient auch deshalb untersucht zu werden, weil darin Zweig über seine jüdische Identität und sein (ambivalentes) Verhältnis zum Judentum und zum Antisemitismus reflektiert.

AntragstellerInnen

Hollitzer Wissenschaftsverlag der Hollitzer Baustoffwerke Graz GmbH

Website

Standort

Beschluss

20.12.2021

Kategorie

Buch

Schwerpunkt

Gedenken / Erinnern

Fördermittel

Nationalfonds-Budget

Hinweis

Inhalt und Beschreibung der Projekte basieren grundsätzlich auf Angaben der jeweiligen AntragstellerInnen. Diese werden vom Nationalfonds für die Veröffentlichung auf der Website redigiert und anschließend ins Englische übersetzt. Trotz sorgfältiger Prüfung kann keine Garantie für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Daten übernommen werden.