Das Kind des Hofjuweliers. Eine Geschichte über eine Familie im Schatten dreier Diktaturen

Projekt

 

Beschreibung

In Smaryd, außerhalb von Bastad, steht die Sommervilla der Familie Bolin. Die Villa, die einst vom russischen Hofjuwelier Wilhelm Bolin errichtet wurde und zu einem Zufluchtsort der Familie wurde. Dort entdeckt sein Urenkel Gunnar ein Familiengeheimnis: Briefe, die vom Schicksal des Lebens im Schatten der großen politischen Ereignisse des 20. Jahrhunderts zeugen. Von seinem Urgroßvater Wilhelm während der russischen Revolution, aber auch von seiner Großmutter Karin, Nichte des Wiener Bürgermeisters Karl Seitz, die in den 1920er Jahren nach Österreich kam und den Sozialisten Ernst Hoffenreich heiratete. Wie ging es Karin, die in der Moskauer Oberschicht aufgewachsen ist, als sie sich in einen österreichischen Sozialisten verliebte? Oder ihrem Sohn Gerhard, der bei seinem nationalsozialistischen Onkel aufwuchs und für die Deutsche Armee in den Krieg ziehen musste? In Gesprächen mit seinem Vater geht der Autor, Gunnar Bolin, geboren 1957 in Stockholm, seiner Familiengeschichte auf den Grund, immer auch in Zusammenhang mit der europäischen Geschichte der Zwischenkriegszeit. Das Resultat ist ein außergewöhnlich detailliertes und persönliches Zeugnis, wie der Zweite Weltkrieg begann und welche Auswirkungen er auf das Leben der Menschen hatte.

AntragstellerInnen

Czernin Verlag

Website

Standort

Beschluss

20.12.2021

Kategorie

Buch

Schwerpunkt

Gedenken / Erinnern

Fördermittel

Nationalfonds-Budget

Hinweis

Inhalt und Beschreibung der Projekte basieren grundsätzlich auf Angaben der jeweiligen AntragstellerInnen. Diese werden vom Nationalfonds für die Veröffentlichung auf der Website redigiert und anschließend ins Englische übersetzt. Trotz sorgfältiger Prüfung kann keine Garantie für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Daten übernommen werden.