Philosophieren im Exil. Logischer Empirismus und Kritische Theorie 1933–1945

Projekt

 

Beschreibung

Die Arbeit untersucht die Auswirkungen von Austrofaschismus und Nationalsozialismus auf die deutschsprachige Philosophie des 20. Jahrhunderts anhand einer vergleichenden Analyse von Logischem Empirismus (u.a. Wiener Kreis) und Kritischer Theorie im Exil. Im Mittelpunkt stehen historische Emigrationsverläufe, sprachpolitische Strategien, theoretische Reaktionen auf den Faschismus sowie die Wechselwirkung mit dem amerikanischen Pragmatismus. Die Studie zeigt, wie der erzwungene Ortswechsel etablierte akademische Strukturen zerstörte, zugleich jedoch neue institutionelle und intellektuelle Möglichkeiten eröffnete. Unterschiede im Sprachgebrauch und in der Anpassung an kulturelle Kontexte verdeutlichen divergierende Selbstverständnisse der Denkrichtungen. Ziel ist es, Exilphilosophie als eigenständiges Kapitel der Philosophiegeschichte zu profilieren.

AntragstellerInnen

Dr. Max Beck

Standort

Österreich

Beschluss

18.05.2026

Kategorie

Buch

Schwerpunkt

Gedenken / Erinnern

Fördermittel

Nationalfonds-Budget

Hinweis

Inhalt und Beschreibung der Projekte basieren grundsätzlich auf Angaben der jeweiligen AntragstellerInnen. Diese werden vom Nationalfonds für die Veröffentlichung auf der Website redigiert und anschließend ins Englische übersetzt. Trotz sorgfältiger Prüfung kann keine Garantie für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Daten übernommen werden.