Jüdisches Leben in Wien-Landstraße
Projekt
Beschreibung
In Wien-Landstraße lebten zur Zeit des „Anschlusses“ Österreichs an das Deutsche Reich knapp 13.000 Menschen jüdischer Konfession wie auch zahlreiche Personen jüdischer Herkunft, die aus der Israelitischen Kultusgemeinde ausgetreten und zum Teil zum Christentum konvertiert waren.
Viele Landstraßer Jüdinnen und Juden stammten aus den östlichen Gebieten der Habsburger Monarchie, sie bildeten religiös, sozial und politisch eine heterogene Gruppe. Den größten jüdischen Bevölkerungsanteil wies das Weißgerber Viertel auf, großbürgerliche Familien wohnten bevorzugt im Arenbergviertel und im „Diplomatenviertel“ rund um den Rennweg. Ob streng religiös, zionistisch, konfessionslos oder getauft – sie alle waren nach dem März 1938 aufgrund ihrer jüdischen Herkunft der systematischen Beraubung, Vertreibung und Vernichtung preisgegeben, wobei auch Assimilation in keiner Weise vor der Verfolgung schützte.
AntragstellerInnen
Mandelbaum Verlag eG
Website
Standort
Österreich
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Beschluss
18.05.2026
Kategorie
Buch
Schwerpunkt
Gedenken / Erinnern
Fördermittel
Nationalfonds-Budget
Hinweis
Inhalt und Beschreibung der Projekte basieren grundsätzlich auf Angaben der jeweiligen AntragstellerInnen. Diese werden vom Nationalfonds für die Veröffentlichung auf der Website redigiert und anschließend ins Englische übersetzt. Trotz sorgfältiger Prüfung kann keine Garantie für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Daten übernommen werden.