Von Samson, Superwoman und Krusty, dem Clown – Jüdische Bilder-Geschichten vom Mittelalter bis in die Gegenwart. 34. Internationale Sommerakademie

Projekt

 

Beschreibung

Von der Buchmalerei des Mittelalters über illuminierte Esther-Rollen, Kupferstiche und Bilderbücher bis hin zu den Comics, Trickfilmen und Graphic Novels des 20. und 21. Jahrhunderts wurden biblische Berichte, Szenen aus dem jüdischen Leben oder die Abenteuer echter und erfundener (jüdischer) Held:innen und Antiheld:innen grafisch dargestellt. Den Bildern kommt dabei keine bloß illustrierende Funktion zu, sondern sie wirken im Sinne eines überzeugenden „Storytelling“ zentral für „ihre“ Geschichte. Solche Bilder-Geschichten sind das Thema der 34. Internationalen Sommerakademie des Injoest, für die wir Beiträge vom Mittelalter über die neuere Geschichte und die Zeitgeschichte bis in die Gegenwart präsentieren. Diese werden sich mit Fragestellungen in den Kategorien Künstler:innen, Publikum, Medien, Raum, Identität, Selbst- und Fremdzuschreibungen sowie jüdisch-nichtjüdische Relationen auseinandersetzen. Einen thematischen Schwerpunkt stellt dabei die Auseinandersetzung mit der NS-Geschichte dar, einerseits aus zeitgenössischer Perspektive, andererseits im Rückblick aus den Jahrzehnten nach 1945 bis hin zu einer gegenwärtigen Interpretation der Shoah in den „Bilder-Geschichten“.

Projektwebsite

AntragstellerInnen

Institut für jüdische Geschichte Österreichs

Website

Standort

Beschluss

18.05.2026

Kategorie

Symposium, Seminar, Tagung, Konferenz, Workshop

Schwerpunkt

Gedenken / Erinnern

Fördermittel

Nationalfonds-Budget

Hinweis

Inhalt und Beschreibung der Projekte basieren grundsätzlich auf Angaben der jeweiligen AntragstellerInnen. Diese werden vom Nationalfonds für die Veröffentlichung auf der Website redigiert und anschließend ins Englische übersetzt. Trotz sorgfältiger Prüfung kann keine Garantie für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Daten übernommen werden.