Das Theresienstadt-Tagebuch von Rudolf Tintner
Projekt
Beschreibung
Das Tagebuch des St. Pöltner Stadtbaumeisters Rudolf Tintner mit 274 Einträgen beschreibt 251 singuläre Ereignisse, nennt mehr als 125 Personen namentlich und listet 54 Orte. Zusätzlich existieren vier Briefen, eine Postkarte sowie sieben Gedichte. In Kombination mit den am Institut für jüdische Geschichte Österreichs vorhandenen Interviews mit den beiden Töchtern von Rudolf Tintner, die Christoph Lind in den späten 1990er-Jahren geführt hat, stellt dieses Quellenkonvolut, welches mit diesem Buch ediert wird, einen wesentlichen Baustein im Wissen um das Konzentrationslager Theresienstadt dar. Benjamin Grilj hat in einem zweijährigen geförderten Projekt das Tagebuch von Rudolf Tintner transkribiert und alle begleitenden Informationen inklusive einer lückenlosen Biografie des Autors und seiner gesamten (sehr großen) Familie zusammengestellt. Ergänzt wird die Edition durch eine ab der Veröffentlichung der Publikation zugängliche Datenbank mit zusätzlichen Informationen, welche über im Buch verfügbare QR-Codes zu den einzelnen Monaten leicht zugänglich sind.
Projektwebsite
AntragstellerInnen
Institut für jüdische Geschichte Österreichs
Website
Standort
Österreich
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Beschluss
18.05.2026
Kategorie
Buch
Schwerpunkt
Gedenken / Erinnern
Fördermittel
Nationalfonds-Budget
Hinweis
Inhalt und Beschreibung der Projekte basieren grundsätzlich auf Angaben der jeweiligen AntragstellerInnen. Diese werden vom Nationalfonds für die Veröffentlichung auf der Website redigiert und anschließend ins Englische übersetzt. Trotz sorgfältiger Prüfung kann keine Garantie für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Daten übernommen werden.