Drehscheibe und Ort der NS-„Euthanasie“. Zur „Heil- und Pflegeanstalt“ Mauer-Öhling im Nationalsozialismus

Projekt

 

Beschreibung

Etwa 2.800 Patientinnen und Patienten wurden im heutigen Landesklinikum Mauer von Ärzten mit Elektroschocks ermordet, durch Vergiftung, Vernachlässigung und Verhungern zu Tode gebracht oder zur Vernichtung nach Hartheim und Gugging deportiert. Die geplante Publikation, herausgegeben vom Historiker Philipp Mettauer, versteht sich als Informations- und Lernbroschüre für die im Rahmen der niederösterreichischen Landesausstellung 2026 im Landesklinikum Mauer-Öhling stattfindende Auseinandersetzung mit der NS-Geschichte des Ortes. Die Publikation, eine Sammlung aller bisher erstellten Materialien in thematisch sinnvoller Aufbereitung ermöglicht die vertiefende Auseinandersetzung mit der NS-Geschichte des Klinikums. Die Darstellungen geben nicht nur einen Einblick in die unmittelbaren Ereignisse in der Anstalt selbst, sondern klären über NS-Euthanasie und die damit in Zusammenhang stehenden Aktionen des NS-Regimes auf.

Projektwebsite

AntragstellerInnen

Institut für jüdische Geschichte Österreichs

Website

Standort

Beschluss

18.05.2026

Kategorie

Broschüre

Schwerpunkt

Gedenken / Erinnern

Fördermittel

Nationalfonds-Budget

Hinweis

Inhalt und Beschreibung der Projekte basieren grundsätzlich auf Angaben der jeweiligen AntragstellerInnen. Diese werden vom Nationalfonds für die Veröffentlichung auf der Website redigiert und anschließend ins Englische übersetzt. Trotz sorgfältiger Prüfung kann keine Garantie für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Daten übernommen werden.