Goldegger Erinnerungstage 2026 - Demokratie und Erinnerung
Projekt
Beschreibung
Im abgeschiedenen Ortsteil Weng der Gemeinde Goldegg hielten sich zwischen 1943 und 1944 mehrere Kriegsdienstverweigerer und Deserteure versteckt. Im Sommer 1944 wurde die Gegend mit einem ganzen Bataillon SS-Soldaten, ergänzt um Gestapo-Leute und Polizei, durchsucht. Mit über 1000 Beteiligten war es der größte Einsatz gegen „Widerständige“ in der damaligen Ostmark. Im Morgengrauen des 2. Juli 1944 wurde das „Unterdorfgut“ am Böndlsee in Goldegg-Weng umstellt. Insgesamt kamen an die 50 Frauen und Männer zunächst ins Polizeigefangenenhaus nach Salzburg und von dort (teilweise) weiter nach Mauthausen, nach Dachau, nach Ravensbrück. 14 Todesopfer waren zu beklagen.
Das Programm besteht aus folgenden Veranstaltungen:
• „Die Zukunft der Demokratie“: Michael Kerbler im Gespräch mit dem Schriftsteller Robert Menasse. Musikalische Begleitung
• Erinnerung in Bewegung - Gedenkwanderung rund um den Buchberg.
• Gedenkfeier in Erinnerung an den „Sturm auf Goldegg“ am 2. Juli 1944.
Projektwebsite
AntragstellerInnen
Goldegger Widerstand - Plattform für regionale Erinnerungskultur
Website
Standort
Österreich
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Beschluss
18.05.2026
Kategorie
Gedenkveranstaltung
Schwerpunkt
Gedenken / Erinnern
Fördermittel
Nationalfonds-Budget
Hinweis
Inhalt und Beschreibung der Projekte basieren grundsätzlich auf Angaben der jeweiligen AntragstellerInnen. Diese werden vom Nationalfonds für die Veröffentlichung auf der Website redigiert und anschließend ins Englische übersetzt. Trotz sorgfältiger Prüfung kann keine Garantie für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Daten übernommen werden.