Heimatlos. Wiener Juden im Exil

Projekt

 

Beschreibung

Nach dem „Anschluss“ am 12. März 1938 wurde Wien zur Modellstadt für die systematische Vertreibung der Jüdinnen und Juden. In kürzester Zeit wurde die drittgrößte jüdische Gemeinde Europas durch Emigration, Deportation und Ermordung ausgelöscht. Eine Flucht ins Ausland bedeutete für jene, die es schafften, den Verlust ihrer bürgerlichen Existenz, ihres Hab und Guts und ihrer Heimat. Jüdische Wiener:innen wurden in die ganze Welt verstreut: in europäische Staaten, nach Nord- und Südamerika, Afrika, in den Nahen Osten, Asien und Ozeanien. Sie mussten ihr Leben in der Fremde wieder neu aufbauen. Die Ausstellung erzählt die Lebensgeschichten vertriebener Wiener:innen und beleuchtet damit die vielschichtigen Dimensionen von Heimatverlust und Exil.

Projektwebsite

AntragstellerInnen

Jüdisches Museum der Stadt Wien GmbH

Website

Standort

Beschluss

18.05.2026

Kategorie

Ausstellung

Schwerpunkt

Gedenken / Erinnern

Fördermittel

Nationalfonds-Budget

Hinweis

Inhalt und Beschreibung der Projekte basieren grundsätzlich auf Angaben der jeweiligen AntragstellerInnen. Diese werden vom Nationalfonds für die Veröffentlichung auf der Website redigiert und anschließend ins Englische übersetzt. Trotz sorgfältiger Prüfung kann keine Garantie für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Daten übernommen werden.