Holocaust-Forschung und die Politik der Wissensproduktion. Internationaler Simon Wiesenthal Workshop 2026
Projekt
Beschreibung
Der Workshop in Kooperation mit der Penn State University und der Universität Wien, findet vom 11.-13. Oktober 2026 in Wien statt, er untersucht die politische Dimension der Wissensproduktion im Zusammenhang mit dem Holocaust. Ziel ist es, die Analyse der Politik in früheren Formen der Wissensproduktion mit der Reflexion über gegenwärtige politische Herausforderungen in der Holocaust-Forschung zu verbinden. Der Workshop analysiert die Rolle politischer Orientierungen bei der Motivation historischer Subjekte zum Handeln, fordert aber auch eine selbstreflexive Hinwendung zu den politischen Absichten des Fachgebiets und seinen Forschenden sowie zu den Konsequenzen unserer Arbeit. Angesichts der Zunahme kultureller Analysen des Holocaust und seiner Auswirkungen in der Nachkriegszeit wird diskutiert, was die methodisch und theoretisch unterschiedlichen Ansätze voneinander lernen können.
Projektwebsite
AntragstellerInnen
Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien
Website
Standort
Österreich
|
auf Landkarte anzeigen
Beschluss
01.07.2026
Kategorie
Symposium, Seminar, Tagung, Konferenz, Workshop
Schwerpunkt
Gedenken / Erinnern
Fördermittel
Nationalfonds-Budget
Hinweis
Inhalt und Beschreibung der Projekte basieren grundsätzlich auf Angaben der jeweiligen AntragstellerInnen. Diese werden vom Nationalfonds für die Veröffentlichung auf der Website redigiert und anschließend ins Englische übersetzt. Trotz sorgfältiger Prüfung kann keine Garantie für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Daten übernommen werden.