Garten der Erinnerung
Projekt
Beschreibung
Das Forschungsprojekt widmet sich dem Schicksal jener Menschen aus der Erwachsenenbildung, die vom NS-Regime verfolgt, vertrieben oder ermordet wurden. Mit dem geplanten Erinnerungsort im öffentlichen Raum sollen ihre Namen und Lebensgeschichten dauerhaft sichtbar gemacht und dem Vergessen entgegengewirkt werden.
Der Garten der Erinnerung neben der VHS Hietzing: Die Namen der Opfer werden auf Namensplaketten eingraviert. Diese werden auf einem Seil-Netz aus Edelstahl angebracht. Nach oben verdichten sich die Plaketten ohne Namen, wodurch ein sich veränderndes Muster entsteht, das einen wechselnden Licht- und Schattenwurf erzeugt. Im Sommer bieten diese Plaketten den Besucher:innen einen Schutz vor der ganztägig einfallenden Sonne. Die Beete werden mit Wildpflanzen bepflanzt, die zu verschiedenen Jahreszeiten blühen. Zudem werden Kletterpflanzen entlang des Seilnetztes emporwachsen. Bei Wildpflanzen handelt es sich um Pflanzen, die nicht durch menschliche Züchtung verändert wurden. Sie stehen für das „wildwüchsige Denken“, welches die Volkshochschulen vor und nach dem Faschismus prägt.
AntragstellerInnen
Die Wiener Volkshochschulen GmbH
Website
Standort
Österreich
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Beschluss
01.07.2026
Kategorie
Gedenkstätte
Schwerpunkt
Gedenken / Erinnern
Fördermittel
Nationalfonds-Budget
Hinweis
Inhalt und Beschreibung der Projekte basieren grundsätzlich auf Angaben der jeweiligen AntragstellerInnen. Diese werden vom Nationalfonds für die Veröffentlichung auf der Website redigiert und anschließend ins Englische übersetzt. Trotz sorgfältiger Prüfung kann keine Garantie für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Daten übernommen werden.