Verführt und verblendet. Braune Mythen und antisemitische Weltbilder: Vom Nationalsozialismus bis zur digitalen Radikalisierung
Projekt
Beschreibung
Die 33. Zeitgeschichte-Tage Braunau finden am 25. und 26. September 2026 statt. Die zweitägige wissenschaftliche Tagung widmet sich der historischen Entstehung sowie der gegenwärtigen Wirkung antisemitischer Weltbilder – insbesondere ihrer Verbreitung in digitalen Öffentlichkeiten und Formen antisemitischer Desinformation. Im Mittelpunkt stehen die ideologischen Wurzeln antisemitischer Verschwörungsmythen seit dem späten 19. Jahrhundert, ihre Rolle im Nationalsozialismus und ihre Transformation in digitalen Kommunikationsräumen, in denen antisemitische Narrative, Verschwörungserzählungen und Formen der Holocaust-Relativierung zirkulieren. Begleitend zur Tagung finden Workshops für Schulklassen aus Braunau und der Region statt. In Online-Medien verbreiten sich zunehmend Narrative, die antisemitische Stereotype aktualisieren, historische Täter-Opfer-Verhältnisse relativieren oder Erinnerungskultur delegitimieren. Die Zeitgeschichte-Tage ordnen diese Entwicklungen historisch ein und analysieren ihre ideologischen Grundlagen im Kontext der Geschichte des Antisemitismus und des Nationalsozialismus.
Projektwebsite
AntragstellerInnen
Verein für Zeitgeschichte Braunau
Website
Standort
Österreich
|
auf Landkarte anzeigen
Beschluss
01.07.2026
Kategorie
Veranstaltung
Schwerpunkt
Gedenken / Erinnern
Fördermittel
Nationalfonds-Budget
Hinweis
Inhalt und Beschreibung der Projekte basieren grundsätzlich auf Angaben der jeweiligen AntragstellerInnen. Diese werden vom Nationalfonds für die Veröffentlichung auf der Website redigiert und anschließend ins Englische übersetzt. Trotz sorgfältiger Prüfung kann keine Garantie für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Daten übernommen werden.