"Nicht zusehen, wenn Unrecht geschieht"

Am 12. November 2015 erhielt die Generalsekretärin des Nationalfonds, Hannah Lessing, von Frauen- und Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek die Rosa-Jochmann-Plakette überreicht. Die Auszeichnung wird vom Vorstand des Bundes Sozialdemokratischer Freiheitskämpfer/innen, Opfer des Faschismus und aktiver Antifaschist/inn/en für besonderen Einsatz gegen Faschismus, Rechtsextremismus und Antisemitismus verliehen.

Hannah Lessing zeigte sich von der Auszeichnung tief berührt: "Mit der Rosa-Jochmann-Plakette wurde mir eine große Ehre erwiesen. Ich hätte diese beeindruckende, berührende starke Frau gerne persönlich kennengelernt. Ihr Motto 'Nicht zusehen, wenn Unrecht geschieht' ist aktueller denn je und mahnt uns zur Wachsamkeit gegenüber autoritären Tendenzen."

Gemeinsam mit Generalsekretärin Lessing wurden auch der stellvertretende Bundesvorsitzende und Wiener Landesobmann des KZ-Verbands, Dr. Winfried R. Garscha, der Bundesobmann der ÖVP-Kameradschaft der politisch Verfolgten und Bekenner für Österreich, Kommerzialrat Dr. Gerhard Kastelic und der Vorsitzende des Kuratoriums des Zukunftsfonds der Republik Österreich, OSR Dr. Kurt Scholz, ausgezeichnet.

Der Vorsitzende des Bundes Sozialdemokratischer Freiheitskämpfer/inn/en und Mitglied des Kuratoriums des Nationalfonds, Professor Johannes Schwantner, würdigte in seiner Rede die antifaschistische Arbeit der Ausgezeichneten.

Die Plakette erinnert an die 1994 verstorbene Widerstandskämpferin, Überlebende des KZ Ravensbrück und langjährige sozialdemokratische Politikerin Rosa Jochmann und wurde erstmals 2014 an die Widerstandskämpferin Käthe Sasso vergeben.