Wie sieht zeitgemäßes Gedenken in Zeiten von Algorithmen und Social Media aus?
Digitale Medien bieten Chancen für die Geschichtsvermittlung. Doch die Kehrseite der Medaille ist: Historische Fakten werden im Netz zunehmend verzerrt, relativiert oder gezielt infrage gestellt. Antisemitische und antiziganistische Narrative verbreiten sich oft codiert und algorithmisch verstärkt.
Unter dem Leitgedanken „Gedenken ist, was man tut“ lädt der Nationalfonds zur Konferenz „Gedenken neu denken“ ins Parlament ein!
Gemeinsam mit Expertinnen und Experten wollen wir zwei zentralen Fragen nachgehen:
- Wie begegnen wir digitaler Geschichtsverzerrung wirksam?
- Wie kann Holocaust-Vermittlung heute zugänglich, verantwortungsvoll und zukunftsorientiert wirken?
Erinnerungsarbeit ist ein aktiver Auftrag für Gegenwart und Zukunft. Seien Sie dabei, bringen Sie Ihre Perspektive ein und entwickeln wir gemeinsam neue Ansätze, wie Gedenken in der digitalen Gegenwart lebendig, verantwortungsvoll und gesellschaftlich relevant bleiben kann.
📅 Wann: Freitag, 19. Juni 2026 | 10:00 – 16:00 Uhr
📍Wo: Österreichisches Parlament
👉 Programm: https://www.nationalfonds.org/konferenz