Weitere Aufgaben des Nationalfonds

Der Nationalfonds der Republik Österreich für Opfer des Nationalsozialismus erhielt 1998/99 durch das Kunstrückgabegesetz (Bundesgesetz über die Rückgabe von Kunstgegenständen aus den Österreichischen Bundesmuseen und Sammlungen, BGBl. I 181/1998) den Auftrag, "erblose" Kunstgegenstände aus öffentlichem Besitz zugunsten von NS-Opfern zu verwerten.

In Umsetzung des Washingtoner Abkommens wurde der Nationalfonds der Republik Österreich für Opfer des Nationalsozialismus im Jahr 2001 durch Gesetzesnovelle (BGBl. I Nr. 11/2001) mit der Entschädigung für entzogene Mietrechte, Hausrat und persönliche Wertgegenstände betraut.

Österreich ist seit 2001 aktives Mitglied in der International Holocaust Remembrance Alliance, IHRA (bis 2012: Task Force for International Cooperation on Holocaust Education, Remembrance, and Research, ITF). Als Koordinierungsstelle in Österreich fungiert der Nationalfonds.