Konferenz „Gedenken neu denken“, 19.06.2026, 10:00 Uhr

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Konferenz des Nationalfonds im Parlament
GEDENKEN NEU DENKEN
Von historischer Verantwortung zur digitalen Gegenwart
Die Konferenz „Gedenken neu denken“ widmet sich der Frage, wie Holocaust-Leugnung und Holocaust-Verzerrung in digitalen Räumen wirksam begegnet werden kann.
Digitale Medien eröffnen neue Möglichkeiten der Geschichtsvermittlung. Zugleich werden historische Fakten dort verzerrt, relativiert oder gezielt in Frage gestellt. Antisemitische und antiziganistische Narrative treten häufig codiert, indirekt und algorithmisch verstärkt auf.
Vor diesem Hintergrund lädt die Konferenz dazu ein, Erinnerungsarbeit als aktiven Auftrag für Gegenwart und Zukunft zu verstehen.
Ausgehend vom Leitgedanken „Gedenken ist, was man tut“ wird sie als interaktives Setting gestaltet: Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen, Perspektiven und Zugängen kommen miteinander ins Gespräch, reflektieren aktuelle Herausforderungen und entwickeln gemeinsam neue Ansätze für eine zeitgemäße Holocaust-Vermittlung.
Die Konferenz geht zwei zentralen Fragen nach:
- Wie begegnen wir digitaler Geschichtsverzerrung wirksam?
- Wie kann Holocaust-Vermittlung heute zeitgemäß, zugänglich und zukunftsorientiert wirken?
Gemeinsam mit Expertinnen und Experten diskutieren die Teilnehmenden, wie Gedenken in der digitalen Gegenwart lebendig, verantwortungsvoll und gesellschaftlich relevant bleiben kann.
📅 Wann: Freitag, 19. Juni 2026 | 10:00 – 16:00 Uhr
📍Wo: Parlament Österreich
👉 Programm: https://www.nationalfonds.org/konferenz
Eine Anmeldung ist über die Website des Parlaments möglich.
Für Fragen steht Ihnen das Team des Nationalfonds unter office@nationalfonds.org gerne zur Verfügung.
Mit besten Grüßen und bis bald im Parlament,
Das Team des Nationalfonds