Simon-Wiesenthal-Preis

Der Nationalfonds der Republik Österreich für Opfer des Nationalsozialismus vergibt den Simon-Wiesenthal-Preis für besonderes zivilgesellschaftliches Engagement gegen Antisemitismus und für Aufklärung über den Holocaust.

Die Beauftragung dazu erfolgte 2020 durch eine Novelle des Nationalfondsgesetzes: BGBl. I Nr. 94/2020.

Der Simon-Wiesenthal-Preis wird einmal jährlich vergeben. Der Bund stellt zu diesem Zweck einen Betrag von jährlich 30.000 Euro für Preisgelder zur Verfügung.

Der Simon-Wiesenthal-Preis kann an bis zu drei Personen oder Personengruppen vergeben werden, welche durch eine Jury vorgeschlagen und durch das Kuratorium des Nationalfonds ausgewählt werden.

Simon-Wiesenthal-Preis-Jury

Die Simon-Wiesenthal-Preis-Jury wird vom Kuratorium des Nationalfonds für die Dauer einer Gesetzgebungsperiode bestellt. Sie schlägt dem Kuratorium die möglichen Jahrespreisträger*innen vor.

Auschreibung und Bewerbung

Der mit 30.000 Euro dotierte Simon-Wiesenthal-Preis wurde im Jahr 2021 erstmals ausgeschrieben. Der Preis wird seither einmal jährlich für besonderes zivilgesellschaftliches Engagement gegen Antisemitismus und für Aufklärung über den Holocaust vergeben.

Für den Simon-Wiesenthal-Preis 2021 sind 288 Bewerbungen aus über 30 Ländern weltweit beim Nationalfonds eingelangt – aus Österreich, Deutschland und weiteren Staaten Europas sowie aus Israel und den USA und weiters aus Asien, Australien, Südamerika und Kanada.

Die Jury wählte aus den Bewerbungen zehn Projekte aus, die in die engere Auswahl für den Preis kamen. Die zehn ausgewählten Projekte wurden eine Woche vor der Preisverleihung und die Preisträger*innen am Abend der Preisverleihung am 11. Mai 2022 bekannt gegeben.

Bewerbungen für den Simon-Wiesenthal-Preis 2022 waren bis 15. September 2022 möglich. Die nächste Ausschreibung findet 2023 statt.

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Für mehr Informationen besuchen Sie bitte die Simon-Wiesenthal-Preis Website www.wiesenthalpreis.at