Simon-Wiesenthal-Preis

2021 vergibt der Nationalfonds der Republik Österreich für Opfer des Nationalsozialismus erstmals den Simon-Wiesenthal-Preis für besonderes zivilgesellschaftliches Engagement gegen Antisemitismus und für Aufklärung über den Holocaust.

Die Beauftragung dazu erfolgte 2020 durch eine Novelle des Nationalfondsgesetzes: BGBl. I Nr. 94/2020.

Der Simon-Wiesenthal-Preis wird einmal jährlich vergeben. Der Bund stellt zu diesem Zweck einen Betrag von jährlich 30.000 Euro für Preisgelder zur Verfügung.

Der Simon-Wiesenthal-Preis kann an bis zu drei Personen oder Personengruppen vergeben werden, welche durch eine Jury vorgeschlagen und durch das Kuratorium des Nationalfonds ausgewählt werden.

Simon-Wiesenthal-Preis-Jury

Die Simon-Wiesenthal-Preis-Jury wird vom Kuratorium des Nationalfonds für die Dauer einer Gesetzgebungsperiode bestellt. Sie schlägt dem Kuratorium die möglichen Jahrespreisträger*innen vor.

Auschreibung und Bewerbung

Die näheren Details sowie die Teilnahmebedingungen sind in den Richtlinien enthalten. Die TeilnehmerInnen sind herzlich eingeladen, ihre Bewerbung bzw. ihren Vorschlag von 16. August bis einschließlich 30. September 2021 auf der Website https://www.wiesenthalpreis.at elektronisch einzureichen.